Walter Paul Schink
Walter und Lisbeth Schink 1962 |
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Mein Vater Walter Paul Schink wurde am Montag, den 3. Februar 1904 in Königsberg, der Hauptstadt Ostpreußens, geboren. Er war das 2. gemeinsame Kind des Faktors Karl Friedrich Schink (Ordnungszahl 12) und dessen Ehefrau Auguste Schink geborene Penkwitz (Ordnungszahl 13).
Getauft wurde Walter Schink am 22. Mai 1904 in der evangelisch-lutherischen St. Trinitatis-Kirche zu Königsberg.
Das Geburtsregister des Standesamtes Königsberg 2 ist verschollen 1. Der Verbleib des Taufregisters ist unbekannt 2.
Infolge der Kriegs- und Nachkriegsereignisse im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg können weitere Personenstandsunterlagen derzeit nicht beschafft werden.
Seine beiden Brüder waren
--- Friedrich Karl, geboren 1892.
--- Ewald Max, geboren 1907 in Königsberg.
Von Ostern 1910 an, Ostersonntag war der 27. März, besuchte mein Vater die Volksschule 3.
Mit dem Entlassungszeugnis endete die Schulzeit am 23. März 1918 4. Einen Tag später, am 24. März, 1. Sonntag vor Ostern (Palmarum), war die Konfirmation in der evangelisch-lutherischen Kirche.
Die Lehrzeit als Schlosser begann am 4. September 1918. Sie endete am 4. September 1922 5. Während der Lehrzeit besuchte er bis zum 17. März 1921 die Städtische gewerbliche Fortbildungsschule zu Königsberg, die er mit einer Prämie abschloß 6. Bei seinem früheren Lehrherrn war er noch 2 Jahre bis 1924 als Schlossergeselle beschäftigt 7.
Aus einer Zeugenerklärung 8 geht hervor, daß er vom Frühjahr 1924 an bei der Firma Windschilt & Langelott in Königsberg als Eisenbieger beschäftigt war. Er selbst sagte in einem Gespräch, daß sein Vater Karl Schink, zu der Zeit Polier in dieser Firma, ihm die Stelle beschafft hatte. Im Herbst des gleichen Jahres ist mein Vater wegen Arbeitsmangels entlassen worden. Es folgte eine Zeit der Beschäftigung als Schlosser bei verschiedenen Königsberger Firmen bis 1927. Ab 1927 bis zur Einberufung zur Wehrmacht im Jahre 1945 war er bei nicht näher bekannten Königsberger Arbeitgebern als Monteur beschäftigt 16.
Nach eigenen Angaben war er von 1929 bis 1933 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Es kann davon ausgegangen werden, daß er bis zur Auflösung der SPD im Dritten Reich deren Mitglied war. Nach der Annahme des Ermächtigungsgesetzes durch den Reichstag gegen die Stimmen der SPD am 23. März 1933 9 wurden bis zum Juni/Juli 1933 alle Parteien mit Ausnahme der damaligen Staatspartei NSDAP aufgelöst.
Zu der Zeit gab es bei der SPD nach einer Auskunft der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn keine zentrale Mitgliedererfassung 10. Deshalb liegt auch keine Mitgliedsunterlage über meinen Vater vor.
Am 19. August 1933 heiratete der Bauschlosser Walter Schink im Alter von 29 Jahren in Königsberg die gleichaltrige Margarete Lisbeth Atzpodien (Ordnungszahl 7).
Ihr 1. Kind bekamen meine Eltern im Jahre 1934. Es erhielt die Namen Leonore Annemarie.
Die kirchliche Trauung meiner Eltern fand am 9. September 1934 in der Haberberg'schen Kirche in Königsberg statt. Der Trauschein im Familienstammbuch ist die einzige Urkunde über die kirchliche Trauung, weil das Trauregister der Haberberg'schen Kirche verschollen ist 11.
Als 2. gemeinsames Kind wurde ich, Marianne, im Jahre 1937 in Königsberg geboren (Ordnungszahl 3). Mein Bruder Günter Joachim kam als jüngstes Kind 1939 in Königsberg auf die Welt.
Über die Kriegszeit weiß ich, daß mein Vater oft verreist war, er sich auf Montage befand. Nähere Erinnerungen daran habe ich nicht. Aus Berichten meines Vaters und der schon erwähnten Zeugenerklärung 8 geht jedoch hervor, daß er sich beruflich als Zentralheizungsmonteur in vielen Orten Ostpreußens und gegen Ende des Zweiten Weltkrieges öfter in Potsdam aufhielt.
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, als die Rote Armee der Sowjetunion (UdSSR) bereits auf Ostpreußen vorrückte, wurden mein Vater und die übrige Familie getrennt. Er kam nur noch am Wochenende zu uns.
Die britischen Luftangriffe auf Königsberg Ende August 1944, bei denen auch wir unsere Wohnung und unsere Habe verloren, erlebte mein Vater mehr oder weniger aus der Ferne. Diese Zeit hatte meine Mutter zu bestehen (vgl. unter Ordnungszahl 7).
Mein Vater blieb in Ostpreußen, während die übrige Familie vor der heranrückenden Roten Armee nach Glauchau in Sachsen auswich.
In einem Brief an uns Kinder vom 23. Januar 1945 schrieb er u.a.:
»Ich selber habe jetzt auch große Sorgen betreffs der großen Offensive im Osten. Wie es mir mal gehen wird, daß weiß ich noch nicht. Hier ist jetzt überall große Erregung, der Bahnhof ist überfüllt mit Flüchtlingen . . . »
Am gleichen Tage schreibt er an seine Ehefrau Lisbeth u.a.:
»Du wirst ja schon durch die Zeitung erfahren haben, wie weit der Russe vorgedrungen ist. Hier ist alles in größter Alarmbereitschaft und Aufregung. Der Kanonendonner ist jetzt hier schon zu hören.«
Im Kampf um die »Festung Königsberg« wurde auch mein Vater vom 27. Januar 1945 an als Pionier zur Wehrmacht eingezogen 12. Zunächst gehörte er nach seiner Aussage dem 1. Pionier-Regiment, später dem 1. Grenadier-Regiment in Königsberg als Pionier beim Regimentsstab an. Bei seiner Gefangennahme durch die Rote Armee der UdSSR wurde von sowjetischer Seite festgestellt, daß er als Stabsangehöriger mit dem Dienstgrad Soldat und der Dienststellung Pionier Angehöriger des 1. Infanterie-Regiments der 1. Infanterie-Division war 16. Unter der Feldpostnummer 26460C schrieb er in einem Brief vom 13. Februar 1945 an uns in Glauchau u.a.:
»Wie Du aus dem Brief ersiehst, bin ich jetzt auch eingezogen und befinde mich noch in Kgb. 13. Wie Du schon aus Radio und Zeitung gehört hast, ist hier jetzt in Kgb. und Umgegend der Kriegsschauplatz.
. . .
Ich bin jetzt schon 14 Tage Soldat und liege zur Zeit auf Herzogsacker 14.«
Als der aussichtslose Kampf um die »Festung Königsberg« im vollen Gange war, forderte der sich in sowjetischer Kriegsgefangenschaft befindende und dem sowjetisch kontrollierten »Nationalkommitee Freies Deutschland« angehörende Generalleutnant Vinzenz Müller, ehemals Führer des XII. Armeekorps, in einem Flugblatt vom 3. März 1945 den General der Artillerie Wuthmann, IX. Armeekorps, zur Kapitulation auf (vgl. Flugblatt). Das Flugblatt wurde von sowjetischen Flugzeugen über den deutschen Verteidigungslinien in und um Königsberg abgeworfen.
Der letzte Brief meines Vaters aus Königsberg trägt das Datum vom 29. März 1945. Er schreibt darin u.a.:
»Ich bin jetzt an die Front gekommen, und es geht mir noch ganz gut.
. . .
Ich habe jetzt auch noch ein paar traurige Nachrichten mitzuteilen. Bertas kleiner Junge ist an Diphtherie gestorben. Berta ist auch schon weg, wohin weiß ich nicht. Ich habe es auch von jemand erfahren.
. . .
Bruno ist auch wieder eingezogen und Lotte mit den Kindern ist auch verschickt worden, so wie ich gehört habe. Gesehen habe ich keinen mehr davon.
. . .
Als ich in Kgb. war, habe ich auch bloß zwei Sonntage Urlaub gehabt, und dann bloß ein paar Stunden . . .
Ich wünsche bloß, daß der Krieg bald ein siegreiches Ende nehmen möchte, damit man wieder bei seiner Familie kommt.
Der Nasse Garten, wo Bruno und Berta wohnt, soll auch runtergebrannt sein. So hat mir das einer erzählt. . . . »
Der im Brief enthaltene Bezug auf das "siegreiche Ende", den "Endsieg", war überlebenswichtig. Es herrschte eine strenge staatliche Zensur. Zweifel am "Endsieg" wurden zu der Zeit als defätistisches Verhalten verfolgt und im Regelfalle mit dem Tode bestraft.
Der Kommandant der »Festung Königsberg«, General der Infanterie Lasch, kapitulierte am 9. April 1945 und gab am 10. April 1945 den Befehl zum Abmarsch der deutschen Resttruppen 15 (vgl. Lasch-Befehl).
Die Wehrmachtseinheit, in der mein Vater kämpfte, unternahm den Versuch, den Kessel der Roten Armee um Königsberg in Richtung Pillau zu durchbrechen. In Fischhausen, nur noch wenige Kilometer von Pillau entfernt, trafen sie auf feindliche Verbände der 3. Weißrussischen Armee. Bei einem Besuch des deutschen Soldatenfriedhofs bei Fischhausen erzählten russische Bekannte, daß in der Stadt, die heute den russischen Namen Primorsk trägt, heftige Kämpfe stattfanden. Die deutschen Truppen erreichten Pillau nicht mehr. Mein Vater geriet am 17. April 1945, 7 Tage nach der Kapitulation Königsbergs, in sowjetische Kriegsgefangenschaft 16. Nach einem Aufenthalt im Kriegsgefangenendurchgangslager Nr. 24 traf mein Vater Walter am 8. Juni 1945 im Kriegsgefangenenlager Nr. 101 des sowjetischen »Volkskommissariats des Innern« (NKWD) im Gebiet der russischen Stadt Kirow ein.
Nach mehr als 1 Monat Lageraufenthalt ist er am 16. Juli 1945 durch die »Hauptverwaltung für Angelegenheiten der Kriegsgefangenen und Internierten« des NKWD vernommen worden. Das Vernehmungsprotokoll ist Bestandteil der Kriegsgefangenenakte, die mir als Kopie vorliegt (vgl. Kriegsgefangenenakte). Der vernehmende »Inspektor für Registrierung der Kriegsgefangenen« nennt meinen Vater einen 1,68 Meter großen Mann mit blonden Haaren und einer geraden Nase. Er habe ein rundes Gesicht mit dunkelblauen Augen; auch habe er einen normalen Körperbau. Während der Vernehmung wurden keine den Kriegsgefangenen belastenden Feststellungen getroffen, die zu einer »Sonderbehandlung« hätten führen können.
Am 9. November 1945 ist mein Vater in das »Spezial-Lazarett« Nr. 3171 im Gebiet Kirow eingeliefert worden. Dort erhielt er die Gelegenheit, seiner Familie in Glauchau ein erstes Lebenszeichen zukommen zu lassen. Über das Internationale Rote Kreuz und den Roten Halbmond erhielt die Familie erstmals mit Kriegsgefangenenpost vom 13. Januar 1946 eine Postkarte von ihm:
»Mein liebes Frauchen und Kinder!
Teile Euch mit, daß ich in russischer Gefangenschaft bin. Ich bin gesund und munter, was ich auch von Euch hoffe.
. . . «
Der Lazarettaufenthalt dauerte bis zum 8. Juli 1946. Über den Grund des Krankenhausaufenthaltes wird in der Akte des NKWD, nunmehr »Ministerium für Innere Angelegenheiten« (MWD), nichts berichtet.
Am 8. Juli 1946 ist mein Vater in das Kriegsgefangenenlager Nr. 307 eingeliefert worden. Es soll sich, so mein Vater 27, um ein Lager in Kirow gehandelt haben. Dort mußte er als Monteur Zwangsarbeit im Gummiwerk Kirow leisten. In der gutachtlichen Stellungnahme des Direktors des Russischen Staatlichen Kriegsarchivs Moskau vom 8. April 2003 wurde die Zwangsarbeit in den Kriegsgefangenenlagern mit den Worten »... und dort bei diversen Arbeiten eingesetzt« umschrieben.
Aus dem Lager Nr. 307 ist mein Vater am 12. Februar 1947 in das sowjetische Repatriierungslager Nr. 69 in Frankfurt an der Oder transportiert worden. Dort blieb er bis zum 8. März 1947.
Die mir bisher aus Rußland zur Verfügung gestellten Unterlagen sind möglicherweise nicht vollständig. Sie beinhalten nur die Erkenntnisse und Dokumente des Russischen Staatlichen Kriegsarchivs Moskau (Militärarchiv Moskau). Die Ermittlungen in den Archiven in Kirow dauern an. Ihr Abschluß ist in absehbarer Zeit nicht zu erwarten.
Mit dem Entlassungsschein vom 8. März 1947 erfolgte die Entlassung aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft nach Glauchau in Sachsen 17. Nach einem Zwischenaufenthalt im Heimkehrerlager Fürstenwalde/Spree in der Zeit vom 10. März 1947 bis zum 24. März 1947 ist mein Vater zunächst zu seiner Familie nach Glauchau gefahren. Möglich ist es, daß er an einen Umzug von Glauchau nach Potsdam dachte. Jedenfalls fuhr er nach Potsdam und arbeitete dort vom 12. Juni 1947 bis zum 7. Oktober 1947 im Zentralheizungs- und Lüftungsbau . Danach kehrte er wieder zu seiner Familie nach Glauchau zurück. Hier nahm er seine erste Beschäftigung als Heizungs- und Rohrleitungsmonteur am 9. Oktober 1947 auf . Die Beschäftigung endete am 15. April 1953.
In der ersten Nachkriegszeit bestand große Hoffnung, daß eine Rückkehr nach Königsberg möglich sein wird. Sehr bald wurde jedoch deutlich, daß eine solche nicht mehr in Betracht kam, daß die restlose Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus Ostpreußen das Ziel hatte, den nördlichen Teil Ostpreußens als Kriegsbeute der Sowjetunion einzuverleiben. Königsberg erhielt den neuen Namen Kaliningrad 18.
Die Hoffnung auf eine Rückkehr nach Königsberg basierte auf der Unkenntnis des Inhaltes des von J. W. Stalin (Sowjetunion), Harry S. Truman (USA) und C. R. Attlee (Großbritannien) am 2. August 1945 unterzeichneten Potsdamer Abkommens 19. In Ziff. III des Abkommens heißt es:
»Alliierte Armeen führen die Besetzung von ganz Deutschland durch, und das deutsche Volk fängt an, die furchtbaren Verbrechen zu büßen, die unter der Leitung derer, welche es zur Zeit ihrer Erfolge offen gebilligt und denen es blind gehorcht hat, begangen wurden.«
Zur Zukunft Königsbergs und des umliegenden nördlichen Ostpreußens heißt es in der Übereinkunft der drei Staaten:
»VI. Stadt Königsberg und das anliegende Gebiet
..............
Die Konferenz prüfte einen Vorschlag der Sowjetregierung, daß vorbehaltlich der endgültigen Bestimmung der territorialen Fragen bei der Friedensregelung derjenige Abschnitt der Westgrenze der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, der an die Ostsee grenzt, von einem Punkt an der östlichen Küste der Danziger Bucht in östlicher Richtung nördlich von Braunsberg – Goldap und von da zu dem Schnittpunkt der Grenzen Litauens, der Polnischen Republik und Ostpreußens verlaufen soll.
Die Konferenz hat grundsätzlich dem Vorschlag der Sowjetregierung hinsichtlich der endgültigen Übergabe der Stadt Königsberg und des anliegenden Gebietes an die Sowjetunion gemäß der obigen Beschreibung zugestimmt, wobei der genaue Grenzverlauf einer sachverständigen Prüfung vorbehalten bleibt.
Der Präsident der USA und der britische Premierminister haben erklärt, daß sie den Vorschlag der Konferenz bei der bevorstehenden Friedensregelung unterstützen werden.«
Zu der Tragödie, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in diesem Gebiet abspielte, schrieb Wladimir Gilmanow in einer Artikelserie »Licht kommt in Alles (Wegweiser durch Königsberg i. Pr. von 1992)« in der Russisch-Deutschen Zeitung Кенигсберский КУРЬЕР (Königsberger Kurier) vom Mai 1993 u.a.:
»Der Besuch von Juditten ist auch wichtig, weil hier auf dem Gelände des alten Juditter Friedhofs das erste symbolische Zeichen der richtigen Versöhnung entstanden ist. Der an die Kirche angrenzende Friedhof ist eine spärlich begrünte Wüstenei. Hier aber wurde kürzlich ein bescheidenes Holzkreuz aufgestellt zum Andenken an alle anderen 23 eingeebneten Königsberger Friedhöfe und zur Erinnerung an viele Tausende von Königsbergern, die beim Kriegsende und in der Nachkriegszeit ums Leben gekommen waren.
Über 110000 Zivilpersonen lebten am Tage der Kapitulation noch in Königsberg. Dann aber durch Entkräftung, infolge von Hunger, Seuchen, anderen Krankheiten sowie infolge Gewalt, durch Mord und Verschleppung verminderte sich die Bevölkerung so, daß im Sommer 1947, als die Aussiedlungen begannen, nur noch höchstens 25000 Deutsche in der Stadt waren, die dann überwiegend im Herbst 1947 und im Frühjahr 1948 nach Mittel- und Westdeutschland evakuiert wurden. Eine unermäßliche Tragödie, die davon zeugt, daß es im Krieg keine Sieger gibt, nur die durch gegenseitigen Haß und gemeinsame Sünden Besiegten. Russen und Deutsche haben einen zu teuren Preis für die begangenen historischen Fehler bezahlt und sich einander so viel Leid angetan. Möge Königsberg zu einer echten Versöhnungsstelle zwischen den beiden Völkern werden!
. . .
Es wird einmal Licht kommen in alles; und es ist besser, daß das Licht in unser Leben schon auf dieser Seite des Todes fällt.«
Glauchau blieb Lebensmittelpunkt der Familie. Beruflich etablierte sich mein Vater in Glauchau als Heizungsmonteur. Seine letzte Arbeitsstelle bei der Firma Palmann gab er im März 1969 auf.
Im Alter von 74 Jahren wurde mein Vater Witwer. Seine Ehefrau Lisbeth verstarb in Glauchau am 28. Juli 1978 an Krebs.
Meine Schwester Leonore hatte ihn lange Zeit in ihren Haushalt aufgenommen, bis es erforderlich wurde, ihn am 4. Januar 1989 in ein Altenpflegeheim zu geben.
Wenig später, am 21. Januar 1989 um 19 Uhr verstarb er im Alter von fast 85 Jahren in Glauchau. Er wurde am 27. Januar 1989 um 9.45 Uhr auf dem städtischen Friedhof in Glauchau beerdigt.
Marianne
Pötzsch geb. Schink - 29. 05. 2003